Essigsäureäquivalent (nach BGK Methodenbuch Kap. III C3, 2006)

Das Essigsäureäquivalent ist der Parameter, der am exaktesten und schnellsten den Zustand des Gärsubstrats aufzeigt. Dieser gibt sehr schnell einen Aufschluss über die kleinsten Veränderungen in dem Gärsubstrat. Sei es nun eine Futterumstellung, Überfütterung, Temperaturschwankungen oder Spurenelementmangel, all dies und einiges mehr lässt sich aus der Analyse des Essigsäureäquivalents über Wochen ablesen (dazu sollte der Abstand zwischen den Probenanalysen nicht zu groß sein).

Im Normalbetrieb ist das Gleichgewicht der Einzelsäuren sehr stark in Richtung der Essigsäure verschoben. Geht man von einem gesunden Prozess aus, ist eine Untersuchung erst bei deutlich erhötem Essigsäureäquivalent von mehr als 3000 mg/Kg notwendig. Bei der Bestimmung des Einzelsäurespektrums nach der Methode LUFA AA 1/3A-034, BGK Methodenbuch, Kap. III C3, werden folgende Säuren bestimmt: Essigsäure, Propionsäure, Buttersäure, iso-Buttersäure, Valeriansäure, iso-Valeriansäure, Capronsäure, iso-Capronsäure.

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